BRbase – Die Software für Betriebsräte.

BRbase FAQ

Die wichtigsten Fragen zu BRbase kurz erklärt

BRbase - Die Software für Betriebsräte - BRbase FAQ

BRbase FAQ

Wer steckt hinter BRbase?

Wir sind ein unabhängiges Unternehmen aus Leipzig, bestehend aus Juristen, ehemaligen Betriebsräten und Produktentwicklern. Unterstützt werden wir ehrenamtlich von verschiedenen aktiven Betriebsräten und führenden Experten auf dem Gebiet des Betriebsverfassungsrechts, u. a. von Prof. Dr. Sebastian Roloff (Richter am Bundesarbeitsgericht). Weitere Informationen über das Team findest du hier.

Arbeitet der Betriebsrat mit BRbase rechtssicher?

BRbase stellt durch das Design der Software sicher, dass die formellen Anforderungen des Betriebsverfassungsgesetzes erfüllt werden. Die Software berücksichtigt, was nach dem BetrVG notwendig ist für eine ordnungsgemäße Geschäftsführung des Betriebsrats (Einladungen, Sitzungsniederschriften usw.). In BRbase erscheinen z. B. Warnmeldungen, wenn rechtlich notwendige Angaben noch nicht gemacht wurden und es wird genau darauf hingewiesen, welche Angaben fehlen. Außerdem enthält BRbase an den entscheidenden Stellen zusätzlich rechtliche Hinweise, die in verständlicher Art und Weise die betreffenden Regeln des BetrVG darstellen. Für die Inhalte, die in BRbase eingegeben werden, sind die Nutzer aber selbst verantwortlich.

Ist BRbase datenschutzkonform?

Ja, BRbase ist datenschutzkonform. Nicht nur das – BRbase hilft dem Betriebsrat zudem bei der Einhaltung der Vorschriften der Datenschutzgrundverordnung und des Bundesdatenschutzgesetzes. Im Einklang mit § 79a Satz 2 BetrVG schließen wir als Anbieter von BRbase mit dem Arbeitgeber nicht nur einen Vertrag über die Anschaffung der Software, sondern auch einen sog. Auftragsdatenverarbeitungsvertrag. In diesem Vertrag finden sich alle notwendigen Regelungen zum Datenschutz. Ausführlich erklären wir dieses Thema hier.

Ist BRbase einfach zu bedienen?

Wir haben intensiv daran gearbeitet, unsere Software so benutzerfreundlich wie möglich zu gestalten. Hierfür haben wir von Beginn an mit Testern aus verschiedenen Betriebsräten zusammengearbeitet, zahlreiche Nutzertests durchgeführt und viele Stunden Videomaterial ausgewertet. Unsere Tester stammen aus unterschiedlichen Branchen, sind unterschiedlichen Alters und Geschlechts, um sicher zu stellen, dass BRbase wirklich für alle intuitiv zu bedienen ist.

Trägt der Arbeitgeber die Kosten für BRbase?

Ja, der Arbeitgeber trägt die Kosten für BRbase nach § 40 Abs. 2 BetrVG. Der Betriebsrat muss nur einen Beschluss darüber fassen, dass die Nutzung von BRbase für die Arbeit des Betriebsrats gemäß § 40 Abs. 2 BetrVG erforderlich ist. Einen Mustertext, wie ein solcher Beschluss aussehen kann, stellen wir gern zur Verfügung.

Warum ist BRbase erforderlich nach § 40 Abs. 2 BetrVG?

Der Arbeitgeber hat grundsätzlich die Pflicht zur Übernahme aller Kosten im Zusammenhang mit der Tätigkeit des Betriebsrats. Dies ergibt sich aus § 40 Abs. 1 BetrVG. Außerdem ist der Arbeitgeber nach § 40 Abs. 2 BetrVG verpflichtet, dem Betriebsrat die Arbeitsmittel für seine Gremienarbeit zur Verfügung zu stellen. Hierzu gehört gemäß § 40 Abs. 2 BetrVG explizit auch Software für den Betriebsrat. Alles zum Thema Erforderlichkeit von BRbase erklären wir ausführlich hier.

Welche Vorteile bietet BRbase auch dem Arbeitgeber?

BRbase minimiert den Verwaltungsaufwand für die Gremienarbeit und vermeidet Redundanzen in den Betriebsratsprozessen. Das führt zu Kosteneinsparungen auf Seiten des Arbeitgebers. Darüber hinaus stellt BRbase, die Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Arbeitgeber auf eine einheitliche, schnell und einfach zu handhabende digitale Basis. Der Einsatz von BRbase reduziert IT-Systembrüche und minimiert das Risiko von Informationsverlusten beim Austausch von Informationen zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat. Auch das datenschutzrechtliche Haftungsrisiko des Arbeitgebers bei der Datenverarbeitung durch den Betriebsrat wird durch den Einsatz von BRbase reduziert. 

Die Arbeitgeberzeitschrift ZAU (Zeitschrift für Arbeitsrecht in Unternehmen) hat ein ausführliches Interview zu den Vorteilen für die Arbeitgeberseite veröffentlicht. Das Interview ist unter diesem Link kostenlos zugänglich.

Wie läuft die Anschaffung von BRbase ab?

1. Kostenlose und unverbindliche Produktvorstellung

Nach der ersten Kontaktaufnahme vereinbaren wir einen gemeinsamen Termin. Dieser findet in der Regel per Videomeeting statt. Wir zeigen live, wie BRbase funktioniert und klären direkt alle Fragen zur Software. An diesem Termin können gern mehrere Personen aus dem Betriebsrat teilnehmen. Bei Bedarf kann auch ein Vertreter der Arbeitgeberseite daran teilnehmen.

2. Beschlussfassung des Betriebsrats

Wenn der Betriebsrat BRbase nutzen möchte, muss dieser einen Beschluss darüber fassen, dass die Nutzung von BRbase für die Arbeit des Betriebsrats gemäß § 40 Abs. 2 BetrVG erforderlich ist. Einen Mustertext, wie dieser Beschluss aussehen kann, stellen wir gern zur Verfügung. Kontaktiere uns dafür einfach über info@brbase.de oder über das Kontaktformular auf dieser Webseite. Wenn der Betriebsrat dies für gewinnbringend hält, kann er dem Arbeitgeber bereits vor der Beschlussfassung mitteilen, dass er plant, BRbase zu nutzen, und dem Arbeitgeber Informationen über BRbase bereitstellen. Notwendig und zwingend ist diese Vorabmitteilung allerdings nicht. Die Informationen für den Arbeitgeber haben wir ebenfalls vorbereitet, sodass du dich auch hier gern an uns wenden kannst.

3. Information an den Arbeitgeber

Nach der Beschlussfassung informiert der Betriebsrat den Arbeitgeber, z. B. per E-Mail, darüber, dass er den Beschluss über BRbase gefasst hat, und hält den Arbeitgeber dazu an, BRbase anzuschaffen. Einen Mustertext für das Informationsschreiben an den Arbeitgeber stellen wir gern zur Verfügung. Kontaktiere uns dafür einfach über info@brbase.de oder das Kontaktformular. Der Mustertext enthält u. a. eine Begründung zur Erforderlichkeit nach § 40 Abs. 2 BetrVG sowie kurze Informationen über BRbase. Wir bitten dich, auch uns als Anbieter von BRbase mit einer kurzen E-Mail zu informieren, sobald der Beschluss über BRbase gefasst wurde.

4. Vertragsschluss durch den Arbeitgeber

Mit der Beschlussfassung und der Information an den Arbeitgeber hat der Betriebsrat seinerseits alles Nötige getan, damit er BRbase nutzen kann. Ab hier ist der Arbeitgeber am Zug. Wir als Anbieter von BRbase senden nun dem Arbeitgeber den Vertrag über die Anschaffung von BRbase zu, den er lediglich digital signieren muss. D. h., den Vertrag über BRbase schließt nicht der Betriebsrat, sondern der Arbeitgeber ab. Dies entspricht den betriebsverfassungsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

Um den Anschaffungsprozess zu beschleunigen, kann der Betriebsrat nach Rücksprache mit dem Arbeitgeber die Kontaktdaten (Name und E-Mail-Adresse) der zuständigen Person auf Seiten des Arbeitgebers an uns weiterleiten (etwa des Personalleiters, Mitarbeiters der Abteilung für Arbeitsbeziehungen o. Ä.). Daraufhin senden wir direkt dieser Person den Vertrag über die Anschaffung von BRbase zu.

5. Onboarding und los geht’s

Nachdem der Arbeitgeber den Vertrag über BRbase signiert hat, schalten wir den Betriebsrat für die Nutzung der Software frei. Hierüber informieren wir den Betriebsrat sofort nach Vertragsabschluss. Der Betriebsrat kann nun ohne Installations- oder sonstigen Aufwand mit BRbase starten. Wir geben den geschäftsführenden Mitgliedern des Betriebsrats sowie natürlich seiner Assistenz, soweit eine solche vorhanden ist, in einem persönlichen Videomeeting eine kostenlose Kurzeinführung in BRbase.

 

Kann ich einen kostenfreien Testzugang für meinen Betriebsrat erhalten?

Damit ein Betriebsrat BRbase nutzen kann, müssen wir einen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag mit dem Arbeitgeber abschließen. Dies verlangt § 79a BetrVG in Verbindung mit den Regelungen der Datenschutz-Grundverordnung. Ein Testzugang ist möglich. Allerdings muss dafür der Prozess zur Anschaffung trotzdem komplett durchlaufen werden. Bei weiteren Fragen zu diesem Thema kannst du uns jederzeit kontaktieren.

Bei BRbase handelt es sich um eine Web-App. Was heißt das?

BRbase ist eine Webanwendung bzw. Web-Applikation (kurz Web-App), d. h., BRbase ist über jedes internetfähige Gerät nutzbar (PC, Laptop, Tablet usw.), ohne dass ein Programm installiert oder heruntergeladen werden muss. Der Betriebsrat benutzt BRbase cloudbasiert in einem Internet-Browser seiner Wahl (Google Chrome, Firefox, Microsoft Edge etc.), indem er die Seite app.brbase.de aufruft und sich in seinen persönlichen Account einloggt. Das entspricht dem neuesten Stand der Technik und macht die Nutzung von BRbase besonders komfortabel und sicher. Es ist auch nicht nötig, Aktualisierungen von BRbase herunterzuladen. Der Betriebsrat benutzt BRbase im Internet-Browser immer automatisch auf dem aktuellen Stand.

Wie erhalte ich Mustertexte für den Beschluss über BRbase und das Informationsschreiben an den Arbeitgeber?

Kontaktiere uns dafür gern über info@brbase.de oder über das Kontaktformular auf dieser Webseite.

Kann ich eine zusätzliche Schulung zu BRbase buchen?

Ja, das ist möglich. Kontaktiere uns dafür gern über info@brbase.de oder über das Kontaktformular auf dieser Webseite. Unabhängig davon geben wir den geschäftsführenden Mitgliedern des Betriebsrats in einem persönlichen Videomeeting eine kostenlose Kurzeinführung in BRbase.

Kann ich BRbase auch als Gesamt- oder Konzernbetriebsrat nutzen?

Aktuell ist BRbase für örtliche Betriebsräte nutzbar. Wir arbeiten zurzeit an der Erweiterung für Gesamt- und Konzernbetriebsräte. Wenn du mehr über den Stand der Entwicklung erfahren möchtest, dann schreibe uns gern eine E-Mail an info@brbase.de oder kontaktiere uns über unser Kontaktformular.

Du hast Fragen, die dir das BRbase FAQ nicht beantwortet?

Kein Problem, wir beantworten dir spezielle Fragen gern über ds Kontaktformular oder in einer persönlichen Produktdemonstration.

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